In diesem Artikel wird der Auktoriale Erzähler bzw. die Auktoriale Erzählperspektive inklusive ihrer Definition und ihren Merkmalen mit Beispielen erklärt. Dabei handelt es sich um eine von insgesamt 3 verschiedenen gängigen Erzählperspektiven.

Was ist ein auktorialer Erzähler?


” Der allwissende Außenstehende, der subjektiv über die Handlung berichtet und auch zum Leser sprechen kann”

Der auktoriale Erzähler einer Handlung, beispielsweise in einem Roman oder einer Kurzgeschichte ist allwissend, weiß also über die Gedanken und Gefühle aller Personen in der Handlung und allen sonstigen Sachverhalten bescheid.

 So wird das Geschehen quasi “aus der Vogelperspektive”  erzählt. Er sieht alles und weiß alles, oft kann er sogar die “eigentliche” Handlung verlassen und sich direkt an den Leser wenden bzw. diesen ansprechen.


Weiter kommt es oft vor, dass der auktoriale Erzähler selbst die Handlungen und das Verhalten der Personen kommentiert und bewertet – er muss also keinesfalls neutral sein und seine Erzählweise ist subjektiv. Selbst kommt er in den meisten Fällen nicht in der eigentlichen Handlung vor, berichtet eher als allwissender Beobachter, der auch zukünftige Ereignisse voraussehen kann.

Im Gegensatz zum Personalen Erzähler oder auch Ich-Erzähler schildert dieser also die Ereignisse aus einer nicht in die Handlung mit einbezogener, allwissenden Position und nicht aus der Sicht von einer der beteiligten Personen.

Beispiele für die auktoriale Erzählperspektive sind: