Hier auf dieser Seite werden die verschiedenen Adressaten der Sozialen Arbeit ausführlich erklärt und es wird erläutert, welche Auswirkungen die verschiedenen Sichtweisen auf die Adressatengruppen als Konsequenz für das Klientenverhältnis haben.  Ein Thema, welches beispielsweise in der Einführung in die Soziale Arbeit sehr wichtig ist.

Adressaten und Sichtweisen auf diese in der Sozialen Arbeit

Es gibt verschiedene Perspektiven auf die Klienten der Sozialen Arbeit. Je nachdem, wie man dabei diese sieht, verändert sich auch das Arbeitsverhältnis und die Arbeit an sich gravierend. Man sollte daher selbst einmal überprüfen, wie man den verschiedenen Adressaten eigentlich begegnet.

Kritisch hieran ist insbesondere, dass als “Maßstab” eine bestimmte Vorstellung von “Normal” herangezogen wird. Diese sieht jedoch bei jedem Menschen anders aus und orientiert sich meist an konservativen gesellschaftlichen Werten. In diesem Zusammenhang sollte auch die Supervision beachtet werden.

1. Arme und Abweichende:

Hier erfolgt ausschließlich eine Intervention auf ein konkretes Problem und es geht lediglich um das Stillen von existenziellen Bedürfnissen.  Oft werden hier repressive und disziplinierende Methoden eingesetzt.

2. Der Normalbürger:

Hier wird ähnlich der Lebensweltorientierung daran gearbeitet, die von den Personen selbstproduzierten Risiken durch getroffene falsche Lebensentscheidungen zu minimieren.

3. Die Kunden:

Hier wird – ähnlich wie bei der Dienstleistungsorientierung – der Klient als Auftraggeber und “Dienstherr” angesehen. Es herrscht ein sehr ungleiches Machtverhältnis zu Gunsten des Klienten. Dies stellt eine große Problematik für die Arbeitsbeziehung dar.