Es gibt verschiedene Situationen, in welchen man ein Visum für den Aufenthalt in den USA beantragen muss: Zum einen wird ein solches beispielsweise benötigt, wenn man als Schüler oder auch Student im Rahmen eines Austauschprogramms für eine bestimmte Zeit in die USA reisen möchte, zum anderen müssen beispielsweise auch Firmen, die ihre Mitarbeiter aus dem Ausland an einen Unternehmensstandort in die USA versetzen möchten, rechtzeitig ein Visum für diese beantragen.

Im nachfolgenden Artikel wird dabei erklärt, wie genau man bei der Beantragung eines solchen vorgehen muss und was man in diesem Zusammenhang beachten sollte.

Wer benötigt ein Visum ?

Jede Person, welche in der Fachsprache formuliert “nicht zur Teilnahme am visumsfreien Reisen” berechtigt ist, benötigt zum studieren oder arbeiten in den Vereinigten Staaten ein Visum. Zwar können deutsche Staatsbürger auch ohne Visum in die USA einreisen, dies ist allerdings nur für einen Zeitraum von maximal 90 Tagen möglich – für einen längeren Zeitraum oder auch um in den USA eine Arbeit aufnehmen zu dürfen, ist dann die Einreise nur mit einem vorher beantragten Visum möglich, wobei der gesamte Beantragungsprozess teilweise recht lange dauern kann.

Aus diesem Grund sollte man mit der Beantragung am Besten schon lange vor Antritt der Reise beginnen.

Wie beantrage ich ein Visum?

Die “reguläre” Beantragung erfolgt dabei in insgesamt 7 Schritten, wobei es auch sog. “Notfalltermine” gibt, welche wesentlich schneller bearbeitet werden. Um einen solchen bevorzugten Termin zu bekommen müssen allerdings bestimmte Bedingungen erfüllt sein, beispielsweise muss ein familiärer Notfall vorliegen.

Studenten oder Schüler, dessen Austauschprogramm bald beginnt oder wichtige Gründe zur Unternehmensförderung zählen hier allerdings auch. Die schlichte “Versäumnis” beim Stellen des Antrags oder ein zu spätes Einreichen von diesem berechtigen jedoch nicht zu einer bevorzugten Behandlung.

Die “reguläre” Beantragung eines Visums gliedert sich dabei immer in die folgende Schritte:

  • Die benötigten Antragsformulare korrekt ausfüllen, was mittlerweile auch hier online möglich ist.
  • Einen persönlichen Termin im US-Konsulat vereinbaren, wobei dieser mit einer extra Wartezeit verbunden sein kann. Weiter gilt es hier zu beachten, dass mittlerweile viele alltägliche Gegenstände in US-Konsulaten verboten sind. Bringt man einen solchen trotzdem (auch unwissend) mit, kann dies im “schlimmsten Fall” sogar zu einer Löschung des Visumsantrags führen. Eine Liste der verbotenen Gegenstände finden Sie dabei auf dieser Seite.
  • Anschließend muss die für den Antrag festgesetzte Gebühr bezahlt werden und der entsprechende Nachweis dafür zum Termin mitgebracht werden.
  • Nun müssen Sie alle erforderlichen Nachweise für den Antrag zusammengestellt werden, wie beispielsweise Heiratsurkunde, Studentenbescheinigung oder Arbeitsvertrag. Eine Checkliste dazu finden Sie hier.
  • Im letzten Schritt müssen Sie nun persönlich den vorher vereinbarten Termin mit allen Unterlagen im US-Konsulat wahrnehmen, wird Ihr Antrag bewilligt,  erhalten Sie ihr Visum in der Regel innerhalb von ca. 10 Werktagen.

Tipps zur Beantragung:

Um den teilweise recht langwierigen Prozess der Beantragung zu beschleunigen sowie zu vereinfachen, gibt es mittlerweile viele Anwälte und Unternehmen, die sich genau auf diesen Schwerpunkt spezialisiert haben. So können diese beispielsweise aufgrund Ihrer Erfahrung oftmals einen Notfalltermin gerade für Mitarbeiter von Unternehmen oder auch für Studenten und Schüler vor dem Konsulat besser begründen und kennen auch die Abläufe sehr genau, wodurch der gesamte Prozess der Beantragung stark beschleunigt werden kann.

Weiterführende Informationen: